
Die meisten Expats in Berlin leben in und rund um die zentralen Bezirke: Kreuzberg, Friedrichshain, Mitte, Prenzlauer Berg und Neukölln. Laut dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg hatten Mitte (37,4 Prozent) und Friedrichshain-Kreuzberg (30,5 Prozent) 2023 die höchsten Ausländeranteile der Stadt, berlinweit waren es 24,4 Prozent. Dieser Leitfaden zeigt, was jede Gegend kostet, welche Kieze Sie sich dort ansehen sollten und wo Sie sich bei Waitly auf Wartelisten setzen können.
Eine Wohnung in Berlin zu finden, kann eine herausfordernde Aufgabe sein, besonders für Expats. Mit seiner reichen Geschichte, lebendigen Kultur und vielfältigen Stadtteilen zieht Berlin Menschen aus der ganzen Welt an. Aber wo lassen sich die meisten Expats nieder? In diesem Leitfaden stellen wir die beliebtesten Stadtteile für Expats in Berlin vor. Wenn Sie gerade erst angekommen sind, erklärt unser Schritt-für-Schritt-Leitfaden, wie Sie als Expat in Berlin mieten: Anmeldung, SCHUFA, Unterlagen und die erste Übergangswohnung.
Die Mieten unten sind mittlere Angebotsmieten (netto kalt pro m²) für neu inserierte Wohnungen im Jahr 2025, aus dem Tabellenband des IBB Wohnungsmarktberichts. Berlinweit lag der Median bei 15,78 €.
Kreuzberg ist bekannt für Straßenkunst, Cafés am Kanal und ein kreatives, internationales Publikum, mit Restaurants, die lokale und internationale Küche bieten. Zudem ermöglicht die zentrale Lage von Kreuzberg einen einfachen Zugang zu anderen Teilen der Stadt, was das Pendeln und Erkunden erleichtert.
Miete: Friedrichshain-Kreuzberg hatte 2025 eine mittlere Angebotsmiete von 19,40 € pro m², die zweithöchste der 12 Berliner Bezirke. Günstig ist Kreuzberg also nicht mehr.
Wo Sie suchen sollten: im Graefekiez am Landwehrkanal und im etwas ruhigeren Bergmannkiez rund um den Marheinekeplatz. Wartelisten in Friedrichshain-Kreuzberg
Friedrichshain liegt auf der anderen Seite der Spree, mit Kreuzberg über die Oberbaumbrücke verbunden, und ist die Ausgehhälfte des Bezirks: Clubs, Bars und das RAW-Gelände an der Warschauer Straße. Beliebt ist es bei Studierenden und jungen Berufstätigen, die gern ausgehen.
Miete: Friedrichshain gehört zum selben Bezirk wie Kreuzberg, es gilt also derselbe Median von 19,40 € pro m².
Wo Sie suchen sollten: rund um den Boxhagener Platz mit seinem Wochenendmarkt und im ruhigeren Samariterkiez weiter nördlich. Wohnungen hier finden Sie auf denselben Wartelisten für Friedrichshain-Kreuzberg, die oben verlinkt sind.

Mitte ist das historische Zentrum Berlins, nah an Sehenswürdigkeiten wie dem Brandenburger Tor und der Museumsinsel, mit Wohnungen von modernen Apartments bis zu historischen Gebäuden. Die zentrale Lage von Mitte bedeutet, dass Sie nie weit von Arbeit oder Freizeitaktivitäten entfernt sind, und das dichte Nahverkehrsnetz macht das Pendeln leicht.
Miete: Mitte hatte 2025 mit 20,00 € pro m² die höchste mittlere Angebotsmiete Berlins.
Wo Sie suchen sollten: in der Spandauer Vorstadt rund um den Rosenthaler Platz und den Hackeschen Markt für das klassische Innenstadtgefühl. Auch Wedding und Moabit gehören zum Bezirk Mitte und liegen weniger zentral, was gut zu wissen ist, wenn in einem Inserat „Mitte“ steht. Wartelisten in Mitte

Prenzlauer Berg ist bekannt für sanierte Altbauten, Cafés und Spielplätze und zieht viele Expat-Familien und junge Berufstätige an, die es ruhiger und grüner, aber nah am Zentrum mögen. Der Stadtteil gehört zum Bezirk Pankow.
Miete: Pankow, zu dem Prenzlauer Berg gehört, hatte 2025 eine mittlere Angebotsmiete von 17,00 € pro m².
Wo Sie suchen sollten: im Kollwitzkiez rund um den Kollwitzplatz, im Helmholtzkiez und in den Straßen am Mauerpark. Wartelisten in Pankow

Neukölln hat sich in den letzten Jahren stark verändert und ist zu einem Hotspot für junge Berufstätige und Kreative geworden. Traditionelle Märkte liegen neben trendigen Cafés und verbinden so das alte und neue Berlin. Für Expats bietet Neukölln eine einladende Atmosphäre und ein Gefühl der Gemeinschaft.
Miete: Neukölln hatte 2025 eine mittlere Angebotsmiete von 13,61 € pro m², unter dem Berliner Median. Damit ist es der günstigste der beliebten Expat-Bezirke.
Wo Sie suchen sollten: im Reuterkiez am Landwehrkanal, im Schillerkiez am Tempelhofer Feld und rund um die Bars in der Weserstraße. Wartelisten in Neukölln

Wohlhabende Personen in Berlin leben oft in wohlhabenden Gebieten wie Charlottenburg und Grunewald, die für ihre gehobenen Annehmlichkeiten und ruhigen Umgebungen bekannt sind.
Charlottenburg ist für seine eleganten Straßen und luxuriösen Einkaufsmöglichkeiten bekannt. Es ist ein Gebiet, das mit seinen exklusiven Boutiquen und Gourmet-Restaurants ein raffiniertes Wohnen bietet. Grunewald hingegen bietet mit seinen schönen Parks und geräumigen Villen einen friedlichen Rückzugsort. Beide gehören zum Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, in dem die mittlere Angebotsmiete 2025 bei 19,17 € pro m² lag.

Berlin ist im Allgemeinen sicher, und kein Bezirk muss als Ganzes gemieden werden. Die Polizei stuft sieben kleine Orte als kriminalitätsbelastet ein: Alexanderplatz, Kottbusser Tor, Görlitzer Park/Wrangelkiez, Warschauer Brücke, Rigaer Straße, Hermannplatz/Donaukiez und Hermannstraße/Bahnhof Neukölln (Polizei Berlin).
Das sind Plätze, Bahnhöfe und einzelne Straßen, keine Stadtteile. Jeden konkreten Bereich können Sie im offiziellen Kriminalitätsatlas Berlin prüfen, und es ist immer sinnvoll, eine Gegend zu verschiedenen Tageszeiten zu besuchen, um ein echtes Gefühl für die Umgebung zu bekommen. Unser Leitfaden zu guten und schlechten Stadtteilen in Berlin erklärt, was diese Orte für Ihre Suche bedeuten.
Die Wahl des richtigen Stadtteils in Berlin ist entscheidend für einen guten Start als Expat. Ob Sie die kreative Energie Kreuzbergs, das Nachtleben in Friedrichshain, die zentrale Lage Mittes, die Ruhe in Prenzlauer Berg oder die niedrigeren Mieten in Neukölln anzieht: Berlin bietet Optionen für jeden Geschmack und jedes Budget. Wählen Sie zwei oder drei Gegenden aus, erstellen Sie ein kostenloses Waitly-Profil und setzen Sie sich dort auf die Wartelisten. Sie bekommen eine E-Mail, wenn es ein neues Angebot gibt. Manche Listen kosten eine Gebühr, die der Vermieter festlegt. Sie sehen sie, bevor Sie sich eintragen.
Einen tieferen Vergleich der Bezirke speziell für internationale Neuankömmlinge bietet unser Guide zu den besten Stadtteilen in Berlin für Expats.
Wo leben die meisten Ausländer in Berlin?
Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg haben die höchsten Ausländeranteile, 2023 waren es 37,4 und 30,5 Prozent. Auch Neukölln und Prenzlauer Berg sind bei Expats beliebt.
Was ist das beste Gebiet in Berlin für das Nachtleben?
Kreuzberg und Friedrichshain sind bekannt für ihre lebhafte Nachtlebenszene. Diese Gebiete haben zahlreiche Bars, Clubs und Live-Musik-Locations, die sowohl Einheimische als auch Expats auf der Suche nach Unterhaltung anziehen.
Ist es teuer, in Berlin zu leben?
Günstig ist Berlin nicht mehr. Laut IBB lagen die Angebotsmieten 2024 rund 85 Prozent über dem Niveau von 2015, und laut IBB Wohnungsmarktbericht 2025 lag die mittlere Angebotsmiete bei 15,78 Euro pro Quadratmeter, in Mitte bei 20,00 Euro. Planen Sie bei Ihrem Umzug sowohl die Kaltmiete als auch die Nebenkosten ein.
Wie finde ich eine Wohnung in Berlin?
Die Wohnungssuche in Berlin ist umkämpft. Wenn Sie sich bei Waitly auf die Wartelisten in Ihren Wunschbezirken setzen und Ihre Unterlagen schon vor den Besichtigungen bereithalten, können Sie schnell reagieren, sobald eine Wohnung frei wird.
Was sollte ich bei der Wahl eines Stadtteils in Berlin berücksichtigen?
Berücksichtigen Sie Faktoren wie die Nähe zur Arbeit, öffentliche Verkehrsanbindungen, die Sicherheit des Stadtteils und Ihre Lebensstilpräferenzen bei der Wahl eines Stadtteils in Berlin. Jeder Bereich bietet eine einzigartige Atmosphäre und Annehmlichkeiten.