
Nach einer Wohnungsbewerbung auf eine Antwort zu warten, kann einer der stressigsten Teile der Wohnungssuche in Deutschland sein. Nach einer Besichtigung oder einer eingereichten Bewerbung stellen sich viele Mieterinnen und Mieter dieselbe Frage: Wann erfährt man normalerweise, ob man die Wohnung bekommt? Die Antwort hängt vom Vermieter, der Hausverwaltung, der Stadt und der Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt ab. Trotzdem hilft es, den üblichen Ablauf zu kennen.
In vielen Fällen bekommen Bewerberinnen und Bewerber innerhalb weniger Werktage eine Rückmeldung. In umkämpften Märkten kann es aber länger dauern. Hilfreich ist außerdem, wichtige Unterlagen wie Einkommensnachweise, eine SCHUFA-Auskunft und eine Selbstauskunft früh vorzubereiten.
In vielen Fällen erhalten Mieterinnen und Mieter innerhalb von 5 bis 10 Werktagen nach der Wohnungsbewerbung eine Rückmeldung. Das ist oft ein realistischer Zeitraum, damit Vermieter oder Verwaltungen Unterlagen prüfen, Bewerber vergleichen und entscheiden können, mit wem der nächste Schritt gemacht wird. Die genaue Dauer kann aber je nach Stadt und Anzahl der Bewerbungen variieren, besonders in stark nachgefragten Märkten wie Berlin.
Wenn nach etwa 5 bis 10 Werktagen keine Rückmeldung gekommen ist, ist es meistens angemessen, höflich nachzufragen. Eine kurze und respektvolle Nachricht kann weiteres Interesse zeigen, ohne ungeduldig zu wirken.
Am besten fragt man mit einer kurzen E-Mail oder einem ruhigen Telefonat nach. Man kann die Wohnung nennen, sich auf die Besichtigung oder Bewerbung beziehen und fragen, ob es bereits eine Rückmeldung gibt. Es hilft außerdem, noch einmal zu bestätigen, dass weiterhin großes Interesse an der Wohnung besteht.
Wenn man für die Wohnung ausgewählt wurde, kommt die Zusage meistens per E-Mail oder schriftlich vom Vermieter oder von der Verwaltung. Häufig enthält sie die Bestätigung, dass man ausgewählt wurde, und erklärt die nächsten Schritte, etwa die Unterzeichnung des Mietvertrags, die Kaution oder die Vereinbarung des Einzugstermins. Achten Sie darauf, die Kaltmiete, Nebenkosten und Warmmiete sowie den Zeitplan für die Vertragsunterzeichnung genau zu verstehen.
Einige Zeichen können darauf hindeuten, dass die Bewerbung ernsthaft geprüft wird. Zum Beispiel kann der Vermieter oder die Verwaltung genauere Fragen stellen, Unterlagen wie SCHUFA oder Selbstauskunft anfordern oder sich nach der Besichtigung noch einmal melden. Diese Zeichen garantieren keine Zusage, zeigen aber, dass man weiter berücksichtigt wird.
Während man auf eine Antwort wartet, hilft es, organisiert zu bleiben und die Suche fortzusetzen, statt sich nur auf eine Wohnung zu verlassen. Sinnvolle Unterlagen können Ausweis, Einkommensnachweise, SCHUFA, Selbstauskunft und manchmal eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung sein. Allgemeine Informationen zu Mieterrechten bietet der Deutsche Mieterbund.
Die meisten Vermieter melden sich innerhalb weniger Werktage. Wer vorbereitet ist und im Zweifel höflich nachfragt, verbessert seine Chancen, ohne ungeduldig zu wirken.
Meist zwischen 5 und 10 Werktagen, in stark nachgefragten Märkten wie Berlin kann es länger dauern.
Nach etwa 5 bis 10 Werktagen ist eine kurze, höfliche Nachfrage angemessen.
Ausweis, Einkommensnachweise, SCHUFA-Auskunft, Selbstauskunft und, falls vorhanden, eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung.
Das ist meist ein gutes Zeichen: Es zeigt, dass die Bewerbung noch aktiv geprüft wird, auch wenn es keine Garantie für eine Zusage ist.
Warum die Wohnungssuche in Berlin insgesamt so lange dauert, erklärt Wohnungssuche in Berlin. Wie lange Besichtigungen selbst dauern, zeigt Dauer von Wohnungsbesichtigungen. Ihre Suche starten Sie über Waitly.