
Provisionsfreie Wohnungen in Berlin zu finden, ist für Studierende leichter, als es sich anfühlt, denn seit 2015 gilt in Deutschland das Bestellerprinzip: Nach § 2 Abs. 1a des Wohnungsvermittlungsgesetzes zahlt grundsätzlich der Vermieter den Makler, nicht der Wohnungssuchende. Die eigentliche Herausforderung in Berlin ist deshalb weniger die Provision als die hohe Nachfrage und das knappe Angebot.
Die Kaltmiete für ein WG-Zimmer liegt in Berlin meist zwischen 300 und 700 Euro, abhängig von Lage, Größe und Ausstattung. Ein Platz im Studierendenwohnheim ist über das studierendenWERK BERLIN oft schon ab rund 350 Euro im Monat verfügbar und in der Regel ebenfalls ohne Maklergebühr, da die Wohnheime direkt vermieten.
WG-Zimmer werden fast ausschließlich direkt zwischen Mieternden vermittelt, meist über WG-Portale oder soziale Netzwerke, nicht über klassische Makler. Das bedeutet: Bei einer WG stellt sich die Provisionsfrage in der Praxis selten. Wichtiger ist, sich bei mehreren Wohnungsgenossenschaften gleichzeitig als Mitglied zu bewerben, da diese ebenfalls provisionsfrei vermieten, aber oft Wartelisten führen.
Kreuzberg, Friedrichshain und Neukölln sind bei Studierenden beliebt, aber entsprechend gefragt und teurer. Wer bereit ist, etwas weiter vom Zentrum zu wohnen, findet in Stadtteilen wie Lichtenberg oder Pankow oft günstigere Angebote bei guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.
Auch ohne Maklerprovision entscheidet in Berlin meist die Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen über den Zuschlag. Halten Sie Personalausweis, Einkommensnachweis oder Immatrikulationsbescheinigung, SCHUFA-Auskunft und eine kurze Selbstauskunft bereit, um bei einer passenden WG oder Wohnung schnell reagieren zu können.
Dank Bestellerprinzip ist die Maklerprovision für die meisten Studierenden in Berlin kein Thema mehr. Der eigentliche Engpass ist das knappe Angebot, dem Sie am besten mit einer breiten Suche über WG-Portale, Genossenschaften und Wartelisten begegnen.
In der Praxis fast nie, da WG-Zimmer überwiegend direkt zwischen Mieternden vermittelt werden und für vermittelte Wohnungen ohnehin das Bestellerprinzip gilt.
Außerhalb der zentralen, sehr gefragten Kieze wie Kreuzberg oder Friedrichshain, etwa in Lichtenberg oder Pankow.
Häufig ja. Plätze beim studierendenWERK BERLIN beginnen oft schon bei rund 350 Euro im Monat, allerdings mit begrenzter Platzzahl und Wartezeit.
Nein, Studierendenwohnheime vermieten direkt und ohne externen Makler.
Was das Bestellerprinzip genau regelt, erklärt Null Provision Wohnung mieten: Tipps für Mieter. Zum Thema Miete verhandeln lesen Sie Provisionsfreie Mietwohnungen in Berlin verhandeln. Starten Sie Ihre Suche über Waitly.