
Genossenschaftswohnungen werden meist über eine eigene Warteliste der Genossenschaft vergeben, unabhängig von einem Wohnberechtigungsschein. Voraussetzung ist in der Regel eine Mitgliedschaft, die du durch den Kauf von Genossenschaftsanteilen erwirbst. In Hamburg und Berlin kannst du dich über Waitly für mehrere solcher Wartelisten gleichzeitig anmelden.
Zuletzt aktualisiert: 31. August 2026.
Um auf der Warteliste einer Genossenschaft zu stehen, wirst du meist zuerst Mitglied und kaufst dafür Anteile. Die Warteliste selbst funktioniert dann ähnlich wie bei anderen Vermietern: Anmeldedatum, Haushaltsgröße oder Dringlichkeit können über die Reihenfolge entscheiden. Die Wartezeit unterscheidet sich stark zwischen Genossenschaften und ist unabhängig von WBS-Wartelisten.
Eine WBS-Warteliste setzt einen gültigen Wohnberechtigungsschein voraus, den du bei der zuständigen Behörde beantragst. Eine Genossenschaftswarteliste setzt stattdessen eine Mitgliedschaft in der jeweiligen Genossenschaft voraus, unabhängig von deinem Einkommen.
Beide Listentypen können nebeneinander bestehen. Manche Genossenschaftswohnungen erfordern zusätzlich einen WBS, andere nicht, das hängt von der einzelnen Immobilie ab.
Die Höhe der Anteile legt jede Genossenschaft selbst fest, und sie unterscheidet sich je nach Stadt und Immobilie. Unseren Überblick zu Kosten und Vorteilen in Berlin findest du im Artikel Genossenschaftsanteile Berlin.
Plane die Anteile als eigenen Posten in deinem Budget ein, getrennt von Kaution und Miete.
Kontaktiere zunächst die jeweilige Genossenschaft, um Mitglied zu werden, und melde dich anschließend für die Warteliste an. Auf Waitly siehst du, welche Genossenschaftswartelisten in Hamburg und Berlin aktuell aktiv sind, an einem Ort.
Wie eine Warteliste grundsätzlich funktioniert, erklären wir ausführlicher im Artikel Wie funktioniert eine Warteliste.
Eine Genossenschaftswohnung läuft über eine eigene Mitgliedschaft und eine eigene Warteliste, unabhängig vom Wohnberechtigungsschein. Plane die Anteile als zusätzlichen Kostenpunkt ein und melde dich möglichst früh an. Wartelisten in Hamburg und Berlin findest du gebündelt bei Waitly.
Nicht immer. Das hängt von der einzelnen Immobilie ab. Manche Genossenschaftswohnungen sind zusätzlich gefördert und erfordern einen WBS, andere nicht.
Das regelt die Satzung der jeweiligen Genossenschaft. Details dazu solltest du direkt bei der Genossenschaft erfragen, bevor du Mitglied wirst.
Ja, das ist möglich und erhöht deine Chancen. Eine Anmeldung garantiert aber keine Wohnung.